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Bonn, Akademisches Kunstmuseum  Depot DP-12 Römer |
Vorderseite |
IMP [NERVA CAE]S AVG PM TR[P COS III P P]. Kopf des Nerva mit Lorbeerkranz n. r. |
Rückseite |
CONCORDIA EXERCITVM // S - C. Zwei verschlungene Hände halten einen Legionsadler, darunter Prora |
Datierung |
97 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Sesterz  SesterzVon „semistertius“ (dritthalb), also zunächst im Wert von 2,5 Assen.
Bezeichnet zunächst eine Silbermünze [siehe dazu unter Sesterz (Silber)].
Im Namen des M. Antonius erstmals als Kupfermünze mit den Wertangaben HS und Delta (vier asses) geprägt. Seit der Münzreform des Augustus 18 v. Chr. ein Bronzenominal im Wert von 4 Assen oder ¼ Denar, geprägt wie der Dupondius in Messing ('Orichalcum'). Nach 260 n. Chr. wurde die Prägung eingestellt, selten sind Doppelsesterzen (das Kaiserbild der Vs. trägt hier zur Unterscheidung eine Strahlenkrone anstelle des meist üblichen Lorbeerkranzes) des Postumus und Traianus Decius, häufig auf ältere (einfache) Sesterzen überprägt. |
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Bronze ; 20,98 g; 32 mm; 6 h |
Literatur |
RIC II (Nerva) 80; Cohen II 4,30 |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |