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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID3990. Aufnahme durch Akademisches Kunstmuseum Bonn.

Seleukiden: Antiochos II. Theos
Inventarnummer: G.58.89

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Antiochos II. Theos (286-246 v. Chr.)

Nominal: Tetradrachme

Datierung: 261-246 v. Chr.

Land: Türkei
Münzstätte: Antiocheia (Antakya) (Syria)

Vorderseite: Kopf des Antiochos II., mit Diadem n.r.; Perlkreis
Rückseite: BAΣIΛEΩΣ / ANTIOXOY. Apollon auf Omphalos n.l. sitzend; nackt, das Gewand auf den rechten Oberschenkel gelegt; in der Rechten Pfeil, mit der Linken sich auf den am Boden stehenden Bogen stützend; links im Feld Monogramm, rechts im Feld die Buchstaben ΔI

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 17,02 g, 28 mm, 3 h

Dargestellte/r:
Antiochos II. Theos
Veräußerer (an Vorbesitzer):
Harlan J. Berk

Vorbesitzer:
Dr. Dieter Bellinger (1939-)

Literatur: Seleucid Coins I, 571.1a; O.D. Hoover, Handbook of Greek Coinage Series, Volume 9, Syrian Coins, Lancaster/London 2009, 2380; E.T. Newell, The Coinage of the Western Seleucid Mints, New York 1977, 976; G. Le Rider, Antioche des Syrie Sous les Séleucides I, Paris 1999, S. 40, Nummer 1-15, Pl. 3 Nr. 9-11 (A1, derselbe Vorderseitenstempel)

Provenienz: Spende Bellinger 2015; ex Gemini XII (2015) 183.

Webportale:
https://numismatics.org/sco/id/sc.1.571.1a

Die Münze wird der Münzstätte Antiocheia am Orontes zugeordnet. Diese Annahme wird - neben stilistischen Gründen - vor allem mit der Folge der Monogramme auf den Bronzemünzen begründet, während es diese bei den Silbermünzen nicht gibt. Daher könnte es bei der Ausgabe von Silbermünzen in der Münzstätte von Antiocheia während des 2. Syrischen Kriegs (262-253 v. Chr.) eine Emissionspause gegeben haben. Jedenfalls liegt der Schwerpunkt der Ausgabe von Silbermünzen unter Antiochos II. in Kleinasien und in Mesopotamien. Der Münzstätte Antiocheia, der Haupstadt des seleukidischen Reichs, werden dagegen in der gesamten Regierungszeit von Antiochos II. nach der Stempelstudie von G. Le Rider (a.a.O S. 40 f.) nur sechs Vs.-Stempel zugeordnet. Die hier vorliegende Münze stammt aus dem 1 Vs.-Stempel. Ein stempelidentisches Stück fand sich in dem um 240-235 v.Chr. vergrabenen Schatz von Meydancikale (A. Davesne / G. Le Rider, Le Trésor de Meydancikale, Paris 1989, 2754).

Fotograf Vorderseite: Akademisches Kunstmuseum Bonn
Fotograf Rückseite: Akademisches Kunstmuseum Bonn

Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Accession Zugangsart Schenkung

Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.58.89

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