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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID3983.

Seleukiden: Seleukos II. Kallinikos
Inventarnummer: G.58.87

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Seleukos II. Kallinikos (265-226 v. Chr.)

Nominal: Tetradrachme

Datierung: 244-240 v. Chr.

Land: Türkei
Münzstätte: Antiocheia (Antakya) (Syria)

Vorderseite: Kopf des Seleukos II. mit Diadem n.r.; Perlkreis
Rückseite: BAΣIΛEΩΣ / ΣE-ΛEYKOY. Apollon, nackt n.l. stehend, mit dem linken Ellbogen an Dreifuß gelehnt, in der rechten Hand Pfeil; im äußeren Feld rechts Monogramm, im äußeren Feld links Monogramm E in Kreis

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 16,54 g, 31 mm, 12 h

Dargestellte/r:
Seleukos II. Kallinikos
Veräußerer (an Vorbesitzer):
Gorny & Mosch (München)

Vorbesitzer:
Dr. Dieter Bellinger (1939-)

Literatur: Seleucid Coins I, 689.6a; O.D. Hoover, Handbook of Greek Coinage Series, Volume 9, Syrian Coins, Lancaster/London 2009, 303p; E.T. Newell, The Coinage of the Western Seleucid Mints, New York 1977, 1013; G. Le Rider, Antioche de Syrie sous les Séleucides Paris 1999, S. 64 f. Nr. 57-67 (A6, stempelidentisch)

Provenienz: Spende D. Bellinger; ex Gorny & Mosch 225 (2014) 1628; ex Giessener Münzhandlung 79 (1996) 278

Webportale:
http://numismatics.org/sco/id/sc.1.689.6a

Die Tetradrachme wurde - dies wird aus der Folge der Monogramme erschlossen - in Antiocheia am Orontes geprägt. Antiocheia war die Hauptstadt und zugleich die wichtigste Münzstätte unter Seleukos II. Die Stadt war im Verlauf des sog. Laodike-Kriegs (246-241 v.Chr.) zunächst von Ptolemaios III. erobert worden, wurde dann aber 244 v. Chr. von Seleukos II. zurückgewonnen. Während Newell, WSM S. 125-127, diese Münze erst in die Jahre 232-228 v.Chr. datiert hatte, gehört sie nach der Stempelstudie von G. Le Rider, Antioche S. 62-69, bereits der ersten, nach der Eroberung der Stadt emittierten Gruppe an. Zwei Exemplare dieser Emission mit eben diesen Monogrammen befanden sich in dem 240-235 v.Chr. vergrabenen Münzschatz von Meydancikkale, was die Datierung in die frühe Regierungszeit von Seleukos II. absichert (A. Davesne / G. Le Rider, Le Trésor de Meydancikkale, Paris 1989, S.134 Nr. 2761, 2762).

Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Accession Zugangsart Schenkung

Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.58.87

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