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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID3967.
Seleukiden: Alexander II. Zabinas
Inventarnummer: G.58.75
Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Alexandros II. Zabinas (-122 v. Chr.)
Nominal: Tetradrachme
Datierung: 128-122 v.Chr.
Land: Türkei
Münzstätte: Antiocheia (Antakya) (Syria)
Vorderseite: Kopf des Alexander II. mit Diadem n.r.; gerahmt durch Perlstabkranz
Rückseite: BAΣIΛLEΩΣ / AΛEXANΔPOY. Zeus auf einem Thron mit hoher Lehne n.l. sitzend, das Gewand um linke Schulter und Hüfte gelegt; auf der über die Legende hinausreichenden ausgestreckten Rechten Nike, die n.l. einen mit Bändern geschmückten Kranz hält; die erhobene Linke auf Zepter gestützt; links außen Münzmeisterzeichen IΣI, unter dem Thron als Symbol Stern, darunter zweites Kontrollzeichen A
Herstellung: geprägt
Münze, Silber, 16,62 g, 28 mm, 12 h
Dargestellte/r:
Alexandros II. Zabinas
Veräußerer (an Vorbesitzer):
Classical Numismatic Group
Vorbesitzer:
Dr. Dieter Bellinger (1939-)
Literatur: Seleucid Coins II, 2217,3b; O.D. Hoover, Handbook of Greek Coinage Series, Volume 9, Syrian Coins, Lancaster/London 2009, 1149d
Provenienz: Spende D. Bellinger; ex CNG 333 (2014) 103.
Webportale:
http://numismatics.org/sco/id/sc.1.2217.3b
Die Münze wird in die Anfangszeit der Herrschaft von Alexander II. Zabinas datiert. Der Münzmeister, IΣI, war in den Jahren 128 bis 126 v. Chr. tätig. Das idealisierte Porträt knüpft an die im Jahr 128 v. Chr. ausgegebenen Münzen für den noch kindlichen Antiochos VII. Epiphanes. Die qualitätvollen Stempel dieser beiden Emissionen könnten von demselben Stempelschneider stammen (A. Houghton / C. Lorber, Seleucid Coins, Part II, Volume I, Lancaster/London 2008, S.448 f.; A. Houghton / G. Le Rider, Un premier règne d'Antiochos VIII Epiphane à Antioche en 128, in G. Le Rider, Ètudes d'Histoire monétaire et finanziere, écrits 1958-1998, Tome II, Athènes 1999, 615-625). Das jugendliche idealsierte Porträt könnte im Zusammenhang mit der Propaganda Alexanders II. stehen, Adoptivsohn von Antiochos VII. zu sein. In diesem Sinne könnte auch die hornartige Locke über dem Ohr zu erklären sein (vgl. G.58.76).
Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Accession Zugangsart Schenkung
Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.58.75
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