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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID3925.
Makedonien: Antigonos Gonatas
Inventarnummer: G.13.088
Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Antigonos Gonatas (um 319-239 v. Chr.)
Nominal: Tetradrachme
Datierung: 277/276-275 v. Chr.
Land: Griechenland
Münzstätte: Amphipolis (Makedonia)
Vorderseite: Kopf des Herakles im Löwenfell n.r., zwei Einhiebe im Bereich des Hinterkopfs, Gegenstempel in Form von drei Ringen auf der Wange; Perlkreis
Rückseite: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ. Zeus, n.l. thronend (Stuhl mit Lehne), die Linke auf das Zepter gestützt, auf der ausgestreckten Rechten Adler mit geschlossenen Flügeln n.r.; links und unter dem Thron Monogramm; Perlkreis
Herstellung: geprägt
Münze, Silber, 17,06 g, 28 mm, 4 h
Veräußerer (an Vorbesitzer):
Classical Numismatic Group
Vorbesitzer:
Dr. Dieter Bellinger (1939-)
Literatur: M.J. Price, The Coinage in the name of Alexander the Great and Philipp Arrhidaeus, London 1991, 620; U. Wartenberg/J.H. Kagan, Some Comments on an new Hoard from the Balkan Area, in: Travaux G. Le Rider, London 1999, 395-407, Nr. 33 (dies Exemplar; abgebildet Pl. 41,33); R.W. Mathisen, The Administrative Organisation of the Mint of Early Antigonid Macedonien (c. 280-250 BC.), SAN (Society for Ancient Numismatics) Vol. XIV, 1-3, III.1; R.W. Mathisen, Antigonus Gonatas and the Silver Coinges of Macedonia ca.280-270 B.C., ANS Museum Notes 26 (1981) 79 ff., Pl. 18,10.
Provenienz: Spende Förderverein 2013; ex CNG 308(213)64; ex Balkan Hoard 1990s(CH IX,196)
Webportale:
http://numismatics.org/pella/id/price.620
Die Datierung dieser Münze in die Zeit des Antigonos II. Gonatas ergibt sich daraus, dass eine Münze diesen Typs sich in dem um 275-260 v. Chr. vergrabenen Pergi-Hoard (IGCH 159) befand. Das Monogramm im linken Feld kehrt auf mehreren Serien der Münzstätte Amphipolis wieder, so dass als Münzstätte Amphipolis angenommen wird. Wegen der Nähe zu den Gold- und Silberminen im Pangaion-Gebirge war Amphipolis auch unter Antigonos II. die wichtigste Münzstätte in Makedonien: Dort wurden unter Antigonos II. Alexander-Tetradrachmen aus 87 Vs.-Stempeln geprägt, in Pella nur aus 14 Vs.-Stempeln. Diese Münze befand sich als Nr. 77 in dem sog. Balkan-Fund der frühen 1990er Jahre. Von den 78 Tetradrachmen dieses Fundes trugen alle einen scharfen Einhieb, 43 zusätzlich einen Gegenstempel in Form von 3 Ringen. U. Wartenberg / J.H. Kagan nehmen ein Vergrabungsdatum um 240 v. Chr. an. Weitere Münzen aus dem Balkan Hoard: G.12.35, G.12-39,G.13.87,G.13.95 und G.58.72
Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.13.088
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