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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID1023.

Makedonien: Alexander III.
Inventarnummer: G.13.013

Münzstand: Antike Herrscherprägung

Nominal: Drachme

Datierung: 323-319 v. Chr.

Land: Türkei
Münzstätte: Sardis (Lydia)

Vorderseite: Kopf des Herakles im Löwenskalp n.r.
Rückseite: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟ[ ]. Zeus auf einem Hocker (ohne Lehne) thronend n.l., mit Adler und Zepter; l.F. Biene (oder Fliege?) und TI

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 4,21 g, 18 mm, 6 h

Literatur: SNG Cop 961; M. J. Price, The Coinage in the name of Alexander the Great und Philipp Arrhidaeus, London 1991, Nr. 2626

Webportale:
http://numismatics.org/pella/id/price.2626

Die Münzstätte Sardes, wo diese Münze geprägt wurde, war die erste und bedeutendste Münzstätte von Alexander in Kleinasien. Die Zahl der dort im 4. Quartal des 4. Jh. v. Chr. verwandten Vs.-Stempel summiert sich auf 242 bei den Drachmen, auf 59 bei den Goldstateren und auf 48 bei den Tetradrachmen. Die Prägung der Drachmen war in den auf die Jahre bis 316/15 v. Chr. besonders hoch. Das wird unterschiedlich interpretiert: die Arbeitsteilung der Münzprägung im makedonischen Reich oder die Auszahlung des Soldes nach dem Tod von Alexander oder die anschließenden Kämpfe unter den Diadochen oder die Monetarisierung in den griechischen Städten Kleinasiens. Jedenfalls stellte das hohe Emissionsvolumen dieser Jahre die Geldversorgung Kleinasiens über weitere 150 Jahre sicher (M. Thompson, Drachm Mints I,II ANS NM 16 (1983) und 19 (1991); C.A. Hersch / H.A. Troxell, A 1993 hoard of Alexander drachms from Near East, AJN 5-6 (1993-1994) 13-42; G. Le Rider, Alexandre le Grand, Paris 2003, S. 118-152).

Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Accession Zugangsart Zugang ungeklärt

Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.13.013

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