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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Bonn, Akademisches Kunstmuseum, ID1022.
Makedonien: Alexander III.
Inventarnummer: G.13.012
Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Alexandros III. (336-323 v. Chr.), König von Makedonien (356-323 v. Chr.)
Nominal: Tetradrachme
Datierung: 336-323 v. Chr.
Land: Griechenland
Münzstätte: Amphipolis (Makedonia)
Vorderseite: Kopf des Herakles mit Löwenskalp n.r. Perlkreis
Rückseite: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ. Zeus, mit Himation bekleidet, Oberkörper nackt, auf einem Hocker (ohne Lehne) n.l. thronend; auf der ausgestreckten Linken Adler, mit der erhobenen Rechten auf punktiertes Zepter gestützt; links im Feld Hahn, Perlkreis
Herstellung: geprägt
Münze, Silber, 17,21 g, 28 mm, 4 h
Literatur: M. Price, The Coinage in the name of Alexander the Great und Philipp Arrhidaeus, London 1991, 79
Webportale:
http://numismatics.org/pella/id/price.79
Amphipolis war unter Alexander III. die wichtigste Münzstätte seines Reichs, vor Babylon, Tarsos und Arados. Nach der früheren Meinung hat Alexander seine sog. Reichswährung noch vor dem Kriegszug gegen Persien, also um 336 v.Chr., in Makedonien eingeführt; heute wird überwiegend angenommen, daß diese Tetradrachmen attischen Standards mit den Bilder "Herakles/Zeus" erstmals nach der Schlacht bei Issos im Jahr 333 v. Chr. in Tarsos geprägt wurden und daß dieser Typ dann von Amphipolis übernommen worden ist (G. Le Rider, Alexandre le Grand, Paris 2003, 9-28). Es handelte sich nicht um eine Reichswährung, da Alexander den Städten, Dynasten und Satrapen eigene Prägungen erlaubte. Die Masse der Emissionen wird in die letzten Jahre seiner Herrschaft, d.h. nach der Rückkehr Alexanders aus Indien, ab 325 v. Chr., datiert.
Bonn, Akademisches Kunstmuseum
Accession Zugangsart Zugang ungeklärt
Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett des Akademischen Kunstmuseums der Universität Bonn, G.13.012
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